Bürgerinformationssystem
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Vorsitzender Kronenberg fasst in einem kurzen Überblick die Notwendigkeit des Handelns gegen das Insektensterben zusammen. In der letzten Sitzung des Ausschusses wurde beschlossen, dass auch der Ausschuss für Landwirtschaft, Umwelt und Energie sich im Rahmen eines Arbeitskreises dieser Thematik annimmt. Der Arbeitskreis soll möglichst vielen Institutionen, Vereinen aber insbesondere auch Schulen und Kindertagesstätten (Kitas) eine Plattform bieten. Der Arbeitskreis soll die Vernetzung der verschiedenen Teilnehmer untereinander fördern, um die Projekte abzustimmen. Herr Stoffel berichtet, dass in diesem Jahr ca. 800 qm städtischer Grünflächen eingesät wurden. Die Kosten hierfür betrugen 2,78 €/qm. Das Wässern der Flächen ist kostenmäßig hierin nicht enthalten. Durch die Einsaat fallen aber nicht nur die Kosten für das Saatgut an, sondern diese Flächen binden auch das Personal, da die Blühflächen regelmäßig bewässert werden müssen. Das Personal steht dann für andere Aufgaben nicht zur Verfügung. Der Bauhof kann mit der derzeitigen Personal- und Finanzausstattung diese Aufgaben nicht leisten. Es wird vorgeschlagen, den Bauhof mit Finanzmitteln auszustatten, um so diese Flächen bewirtschaften zu können.
Arbeitskreis Insektenschutz
Zunächst stellen sich die anwesenden Interessenten, die im Arbeitskreis „Insektenschutz“ mitwirken möchten, vor.
Diese sind: Herr Stoffel, stellvertr. Leiter der Bauhofes, Herr Schriever, Biologische Station Oberberg, Frau Hetfleisch und Frau Ossig, Kita Alter Gutshof, Herr Bohlscheid, Schulleiter HGW, Herr Thomm, Revierförster, Herr Neumann als Vertreter der Imker, Herr Schumacher, Entomologe.
Im Anschluss an die Vorstellung der Arbeitskreismitglieder erfolgt ein reger Gedankenaustausch über mögliche Aktionen und Projekte, die in der nächsten Sitzung bereits konkretisiert werden sollten.
Es geht nicht nur darum, auf den städtischen Flächen etwas zu verändern, sondern es ist ebenso wichtig, dass auf Privatflächen wieder eine Umgestaltung von reinen Grünflächen in Blühflächen erfolgt, um so den Insekten wieder Lebensraum zu geben. StV. Hein erläutert nochmals den Antrag auf Glyphosatverbot auf kommunalen Flächen. Sie trägt vor, dass sich der Antrag nur auf die kommunalen Flächen bezieht. StV. Pampus regt an, dass die Stadt z.B. auf dem Friedhof Pflanzempfehlungen gibt, umso als Vorreiter für die Öffentlichkeit zu fungieren. Auch die freien Flächen auf dem Friedhof könnten genutzt werden.
StV. Hein regt an, den Arbeitskreis mit Geld auszustatten, um z.B. Insektenhotels u. ä. beschaffen zu können. Schön wäre es, wenn die Faktionen hierzu ihren Beitrag leisten.
Vorgeschlagen wurde u.a. auch, den Dorf- und Ortsgemeinschaften entsprechendes Saatgut zur Verfügung zu stellen oder an Markttagen einen Infostand über geeignete Pflanzen mit Pflanzempfehlungen einzurichten. Auch könnten Flächen für Mieter zur Bewirtschaftung zur Verfügung gestellt werden. Wünschenswert wäre es auch, wenn in der nächsten Sitzung des Arbeitskreises schon erste Projekte umgesetzt werden könnten. Ziel sollte es sein, möglichst viele Menschen für dieses Thema zu sensibilisieren und eine hohe Akzeptanz zu erreichen
Als Termin für eine erste Arbeitssitzung wird der 13.11.3018, 18:00 Uhr im Bürgerhaus terminiert. Neben den für heute eingeladenen Institutionen wie Schulen, Kitas usw. werden auch die Ausschussmitglieder, Herr Thomm, Weitblick des OBK in Waldbröl und auch Ortsgemeinschaften einzuladen.
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