Bürgerinformationssystem
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Herr Kaesberg trägt vor, dass die Terrassen an der Klus von vielen Altlasten wie Baureste, Wegeplatten, Holz u.ä. befreit werden mussten. Im Anschluss daran wurden die standortfremden Gehölze beseitigt. Die Restflächen werden in den nächsten Wochen bearbeitet. Diese Flächen können dann entweder der Natur überlassen bleiben oder evtl. auch durch z.B. Schafe beweidet werden.
Ein Kataster für in Frage kommende städtische Flächen gibt es nicht. Verwaltungsintern wurde besprochen, welche Flächen angeboten werden können. Die Flächen an der Klus bieten neben der Größe auch alle Möglichkeiten, wobei über die endgültige Nutzung bisher keine Entscheidung seitens der Politik getroffen wurde.
Die Flächen, die innerhalb der Schulgrundstücke zur Verfügung gestellt werden können, sollte mit den Schulleitungen und Eltern abgestimmt werden, denn möglicherweise gehen diese Flächen als Bewegungsraum für die Schüler verloren (z.B. Hermesdorf).
Weitere Flächen wären am Sportzentrum, entlang des Promenadenweges (stadtnah für kleinere Maßnahmen), Zuccalmagliopark (möglicherweise eine andere Nutzung geplant), Wiese am Bürgerhaus (Ideal für den Netzwerkgarten), Flächen an verschiedenen Straßen, Bergfriedhof (eine Fläche oberhalb des Bitzenweges), Ernst-Wiechert-Weg (Bahnfläche). Die Kirchen können sich vorstellen mitzuwirken, wünschen sich aber konkrete Maßnahmen. Bei den Buddhisten konnte bisher kein Kontakt mit der zuständigen Ansprechpartnerin aufgenommen werden.
Wünschenswert für die Verwaltung wären konkrete Maßnahmen oder Ziele von Bürgern oder Vereinen, um dann gezielt Flächen auszusuchen.
Vorsitzender Kronenberg schlägt eine Ortsbesichtigung der in Frage kommenden Flächen vor, um dann entscheiden zu können, welche der Flächen sich für Projekte des Insektenschutzes eignen und was umgesetzt werden kann. Der Vorschlag findet die Zustimmung der Anwesenden.
Herr Schriever ergänzt, dass es dann wichtig ist, vor diesem Termin die Flächen nicht zu mähen. Nur so kann festgestellt werden, was an Pflanzen schon vorhanden ist. Es wäre sinnvoll, den nächsten Termin nicht vor dem 20.04.2019 zu terminieren, da die Vegetation erst dann soweit ist, dass man erkennen kann, was dort an Pflanzen vorhanden ist.
Vorsitzender Kronenberg greift die Thematik auf und schlägt als nächsten Termin den 20.05.2019, 16:00 Uhr vor. Treffpunkt ist der Netzwerkgarten an der Gerdesstraße.
StV. Köppe bemerkt, dass die Pflege dieser Flächen für die Stadt zeit- und kostenintensiv sein wird. Frau Ramackers schlägt darum vor, die Flächen in Patenschaften zu geben.
Herr Stegemann schlägt vor, dass als Anreiz zum Mitmachen nur zwei oder drei Projekte in Angriff genommen werden.
StV. Jürgen Köppe ergänzt, dass am 25.5. und 26.5.2019 die Leistungsschau stattfindet. Das wäre eine gute Gelegenheit den Bürgerinnen und Bürger die Projekte vorzustellen.
Zur Sitzung des Ausschusses und des Arbeitskreises am 20.05.2019 soll auch der Jugendbeirat eingeladen werden.
Herr Jung weist darauf hin, dass in NRW täglich zwischen 15 -20 ha Flächen versiegelt werden. Mit den vorhandenen Flächen muss verantwortungsvoller umgegangen werden.
Herr Unger fragt, warum als Ausgleichsmaßnahmen oft Eichen anstelle von heimischen Obstbäumen gepflanzt werden.
StV. Hein regt an, dass nur Machbares umgesetzt werden soll. So wären ein oder zwei Vorzeigeobjekte an Flächen ausreichend. Es sollten nur Projekte in Angriff genommen werden, die auch im Jahr umsetzbar sind.
StV. Nowak-Schöbel kritisiert das radikale Freischneiden der Böschungsbereiche durch den Bauhof.
StV. Marmor unterstützt dies. Er regt an, dass ein Infoblatt für Bürger erstellt wird, wie man einen Garten richtig anlegt und bearbeitet.
Herr Dresbach ergänzt, dass die Stadt Sachzwängen wie z.B. der Verkehrssicherungspflicht unterliegt. Ein Freischnitt bedeutet nicht nur Nachteile, sondern durch Lichtprofile können andere Tiere und Pflanzen bevorzugt werden.
StV. Hein informiert, dass es Ratgeber für Kommunen und Privatleute gibt, in denen Informationen über insektenfreundliches Arbeiten beschrieben sind. Sie schlägt vor, die Broschüren auf dem Handwerkermarkt auszugeben. Auch Infos über einen Aktionstag könnten dort angeboten werden.
Herr Stegemann erklärt, dass der NABU die Beschaffung der Informationsbroschüren übernimmt. Die Finanzierung könne durch die erhaltene Spende realisiert werden.
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