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Vorsitzende Hein erteilt Herrn Stoffel, Leiter des städt. Bauhofes, das Wort. Herr Stoffel trägt anhand einer Power Point Präsentation das Grünflächenmanagement der Marktstadt Waldbröl vor. Im Jahre 2014 wurden erstmals die Grünflächen der Marktstadt Waldbröl in einem Kataster erfasst. Eine regelmäßige Aktualisierung hat aus personellen und zeitlichen Gründen nicht mehr stattfinden können.
Für die zu bewirtschaftenden Grünflächen stehen nur 3 Mitarbeiter (Gärtner) und mehrere Maschinen und Gerätschaften zur Verfügung. Neben den Rasenflächen und Gehölzen sind auch die Kinderspielplätze zu bewirtschaften.
Die Pflege der Grünflächen wird so einfach wie möglich gehalten. Die Umwandlung von Grünflächen in Blühflächen ist kostenintensiv, da neben den Kosten für das Saatgut auch der Pflegeaufwand für regelmäßiges Bewässern gestiegen ist.
Der Aufwand für das Bewässern von Bäumen und Pflanzbeeten ist in den vergangenen Jahren ebenfalls gestiegen. Im Frühjahr/Sommer werden täglich ca. 7000 – 8000 l Wasser zur Bewässerung benötigt. Auf Nachfrage erklärt Herr Stoffel, dass das Gießwasser zum Bewässern und das Wasser für das Heißwassergerät zur Beseitigung von Wildkräutern auf dem Bergfriedhof und den Gehwegen mit Trinkwasser erfolgt.
Ebenfalls gestiegen ist der Aufwand zur Müllbeseitigung. Es wird angeregt, das Thema Müllbeseitigung auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Umweltausschusses zu setzen. Vorsitzende Hein informiert, dass die nächste Ausschusssitzung für den 26.10.2021 geplant ist und u. U. als gemeinsame Sitzung mit der Gemeinde Windeck stattfindet. Findet die gemeinsame Sitzung statt, sollte das Thema Müllbeseitigung in einer der nächsten Ausschusssitzungen beraten werden.
Beschluss: Der Umweltausschuss beschließt einstimmig, das Thema Müllbeseitigung in einer der nächsten Sitzungen zu behandeln, sofern am 26.10.2021 die gemeinsame Sitzung mit der Gemeinde Windeck stattfindet.
Die zu bewirtschaftenden Grünflächen in einem Luftbild oder Flurkartenauszug bildlich/farblich darzustellen ist wenig sinnvoll, da dies nur eine Kennzeichnung der Flächen wäre. Aussagekräftig wäre die Erfassung nur dann, wenn zu den kartierten Flächen auch die erforderlichen Daten zur Bewirtschaftung hinterlegt würden. Die Aufarbeitung der Daten ist seitens der Stadt personell und zeitlich nicht leistbar und müsste durch ein qualifiziertes Ingenieurbüro erfolgen.
Im Anschluss an den Vortrag von Herrn Stoffel erfolgt eine rege Diskussion über das Mähen von Straßenrändern und das Freischneiden von Wirtschaftswegen. Im Rahmen der Verkehrssicherheit sind diese Arbeiten unerlässlich, jedoch sollten diese im Hinblick auf die Vegetation so schonend wie möglich erfolgen. Die Mitarbeiter des Bauhofes werden regelmäßig dafür sensibilisiert Pflegemaßnahmen und Rückschnitte maßvoll und umweltschonend durchzuführen.
Kritisiert wird in diesem Zusammenhang das radikale Freischneiden der Straßenränder durch Straßen NRW. Es wird vorgeschlagen hierzu einen Vertreter von Straßen NRW zur nächsten Sitzung des Umweltausschusses schriftlich einzuladen. Eine Teilnahme an der heutigen Sitzung wurde seitens der Straßenmeisterei per Email abgelehnt.
Beschluss: Der Umweltausschuss beschließt einstimmig, zum Thema Rückschnitt von Straßenrändern, einen Vertreter der Niederlassung Gummersbach von Straßen NRW schriftlich zu einer der nächsten Sitzungen des Umweltausschusses einzuladen.
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