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Bürgermeister Waffenschmidt erklärt, dass der Ratsbeschluss in dieser Sache aus der Sitzung vom 11.05.2005 an die zuständigen Behörden zur weiteren Veranlassung weitergegeben worden sei. Die Erklärung der Bezirksregierung Köln, dass in Sachen Schladernring kein weiterer Handlungsbedarf bestehe, sei der Stadt Waldbröl nur aus der Presse bekannt. StV.
Kronenberg erklärt, dass eine schrittweise Entschärfung des Schladernrings
durch geeignete bauliche Maßnahmen erfolgen müsse. Es dürfe kein Stillstand in
der Sache entstehen. Bauliche Maßnahmen müssten ins Zentrum der Bemühungen
gestellt werden. Ein erster Schritt könnte dabei das Aufrauen des Belages an
einigen Stellen sein. Diese Maßnahme könne kurzfristig und kostengünstig
durchgeführt werden. Größere Maßnahmen wie die Optimierung der Kurvenradien,
Erweiterungen der Fahrbahnquerschnitte und die Installation von Bischofsmützen
könnten dann stufenweise umgesetzt werden. So werde die Strecke insgesamt
entschärft und für die Raser unattraktiv. Am Ende dieser Entwicklung könne dann
auch die Aufhebung der Sperrung der B 256 im betroffenen Bereich für Motorräder
stehen. Aus diesem Grunde stelle die SPD-Fraktion einen diesbezüglichen Antrag,
der verlesen wird: Der
Rat der Stadt Waldbröl spricht sich für die schrittweise Entschärfung der
wesentlichen Gefahrenstellen auf der B 256 bis zur Kreisgrenze aus. Dies sollte
durch gezielte bauliche Maßnahmen geschehen. Die Verwaltung wird beauftragt,
diesbezüglich mit dem Landesbetrieb Straßen NRW und dem Oberbergischen Kreis
umgehend Verhandlungen aufzunehmen. StV.
Hein unterstützt den verlesenen SPD-Antrag und erklärt, dass dieser einen weiteren
Beratungspunkt für die Gespräche mit der Bezirksregierung darstelle. StV.
Helzer erklärt, dass es bereits zu dem Thema „Schladernring“ eine
Beschlusslage aus der letzten Ratssitzung gebe und er keine Notwendigkeit sehe,
weitere Beschlüsse in dieser Sache zu fassen. StV.
Neusinger unterstützt diese Auffassung und führt aus, dass der verlesene
SPD-Antrag allenfalls im Verkehrsausschuss behandelt werden könne. StV.
Hartmann unterstützt ebenfalls eine Entschärfung der B 256 durch bauliche
Maßnahmen, da Sperrungen für Motorradfahrer diese generell von Waldbröl
fernhalten, was auch nicht im Sinne der Tourismusförderung sei. Bürgermeister
Waffenschmidt erklärt, dass auf der Bundesstraße durchzuführende bauliche
Maßnahmen ein Thema für den Landesbetrieb Straßen NRW seien und man in dem
zurzeit laufenden Verfahren nicht ständig Anträge nachschieben solle. Beschluss: Der
Rat beschließt einstimmig, den in Rede stehenden SPD-Antrag in den
Verkehrsausschuss zu überweisen. Zu
dieser Sitzung sollen auch Vertreter des Landesbetriebs Straße NRW, des
Straßenverkehrsamtes und des ADAC eingeladen werden. |
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