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Herr Berensmeier berichtet dem Ausschuss, dass die Landesregierung durch die Änderung des Schulgesetzes plant, die Schulbezirke nach einer Übergangszeit bis zum Jahr 2008 abzuschaffen. Den Kommunen soll allerdings die Möglichkeit gegeben werden, die Schulbezirke bereits früher abzuschaffen. Aus
Sicht der Verwaltung sind konkrete Auswirkungen nicht planbar, dennoch sollte
der Schulträger auf die Steuerung der Schülerströme auch künftig einwirken
können, in dem er über die Aufnahme von Schülern grundsätzlich nach
landesgesetzlicher Vorgabe in Abstimmung mit den jeweiligen
Schulleiter(n)-/innen entscheidet. Die
Schulleiterinnen bringen zum Ausdruck, dass sie die Ansicht der Verwaltung
grundsätzlich teilen. Anträge sollten allerdings auch künftig auf soziale
Aspekte hin überprüft werden. Um
auch das Schüleraufkommen der kommenden Jahre in diesem Zusammenhang
einschätzen zu können, wird die Verwaltung beauftragt, den
Schulentwicklungsplan fortzuschreiben. Die finanziellen Voraussetzungen sind
gegeben. Es wurden Mittel in Höhe von 10.000,00 € in den Haushalt 2006
eingestellt. Nach
kurzer weiterer Diskussion fasst der Ausschuss folgenden Beschluss: Der
Ausschuss für Schule, Kultur und Sport beschließt einstimmig dem Rat zu
empfehlen, dass die verpflichtende Bildung von Schulbezirken abgeschafft und
die Entscheidung hierüber in das Ermessen des Schulträgers gestellt werden
sollte. Dies wäre ein Beitrag zum Standardabbau und zugleich eine Stärkung der
immer wieder betonten Verantwortung vor Ort. |
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