Bürgerinformationssystem
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Herr Domke berichtet, dass inzwischen (datiert vom
29.06.2006) der Bewilligungsbescheid des Bundesamtes für 2006 vorliegt und auch
die in Aussicht gestellte Fördersumme von 50.000 € bewilligt wurde. Durch
die damit nun endlich gegebene
Planungssicherheit und bedingt durch eine
IB-interne Umstrukturierung mit einem hinsichtlich der Personalkosten für das
Projekt günstigen Haustaríf, war es nun doch möglich, neben der bereits seit
Dezember 2005 mit einer vollen Stelle im Projekt tätigen Frau Pasler, halbtags
mit Herrn Philippsen eine weitere Fachkraft einzusetzen und zur Unterstützung
auf Honorarbasis stundenweise Frau
Bargen und Frau Kirsch. Die genannten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter berichten
über die praktische Arbeit im Projekt, über die Ergänzung untereinander und
beantworten Fragen aus den Reihen des Ausschusses. Frau Pasler berichtet über einzelne Integrationsmaßnahmen
und über die gute Zusammenarbeit mit dem Haus für Alle, die Jugendgerichtshilfe
und die Polizei. Zurzeit wird z.B. ein Streetsoccer-Platz durch die
Ableistung von Sozialstunden an der JUBS erstellt. Frau Pasler bietet in Zusammenarbeit mit der
Bürgergemeinschaft Wir in Eichen auch offene Beratung in Eichen an. Dieses
Angebot haben bisher ca. 50 Jugendliche angenommen. Zusätzlich werden bei
Bedarf Termine für Einzelgespräche vereinbart. Weiterhin wird ein Täter-Opfer-Ausgleich angeboten. Hierbei
werden im Rahmen eines Strafverfahrens Täter und Opfer unter neutraler
Vermittlung an einen Tisch gebracht, um das Geschehene besser verarbeiten zu
können und zu versuchen, Art, Form und
Umfang einer Wiedergutmachung des verursachten Schadens zu vereinbaren. Hierzu gibt es Förderprogramme der Justizverwaltung, die
aber nur Jugendhilfeträger erhalten. StV. Höfer – diese ist Mitglied im
Arbeitskreis Jugendhilfe des Kreistages – bietet Unterstützung bei dem
Versuch an, finanzielle Unterstützung über das Jugendamt des Oberbergischen
Kreises zu erhalten. Da auch über das Amtsgericht zugewiesene Bußgelder nur
relativ spärlich fließen wird angeregt, Herrn Richter Nicknig zum nächsten
Netzwerktreffen einzuladen, um ihm die Arbeit vorzustellen. Frau Bargen ergänzt den Vortrag von Frau Pasler dahingehend,
dass sie überwiegend mit den Schulen zusammenarbeitet und dort Gespräche mit
den Jugendlichen sucht. Montags ist sie in der Hauptschule, dienstags und
mittwochs in der Gesamtschule und freitags in der Roseggerschule tätig. Auf Nachfrage kann Sie aus Ihrer Erfahrung bestätigen, dass
eine Zunahme von Gewalt- und Aggressionspotentialen vor allem bei Mädchen zu
verzeichnen ist. Frau Kirsch ist im Rahmen des Projektes verstärkt in der
JUBS eingesetzt und fungiert dort als Ansprechpartner und Vermittler zu den
anderen Fachkräften. Das Schülercafé besuchen täglich zwischen 50 bis 200
Schüler, und auch nachmittags halten sich viele Jugendliche in Ihrer Freizeit
zur Nutzung der verschiedenen Angebote – insbesondere auch zur Nutzung
der Half-Pipe, Internet-Café, Musikraum – auf dem Gelände auf. Herr Philippsen betreut schwerpunktmäßig – auch in
Zusammenarbeit mit dem Haus für Alle – Sportangebote und ist hinsichtlich
der Erarbeitung einer Konzeption „Eröffnung eines
Nicht-Kommerziellen-Jugendcafés“ eingesetzt. |
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