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Auszug - Sachstand zu dem vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge geförderten Integrationsprojekt  

 
 
Sitzung des Ausschusses für Familie, Jugend und Soziales
TOP: Ö 4
Gremium: Ausschuss für Familie, Jugend und Soziales Beschlussart: (offen)
Datum: Mi, 13.09.2006 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:00 - 19:10 Anlass: Sitzung
Raum: Jugendbegegnungsstätte (Jubs), Hahner Weg 1
Ort:
 
Wortprotokoll
Beschluss

Herr Domke berichtet, dass inzwischen (datiert vom 29

 

Herr Domke berichtet, dass inzwischen (datiert vom 29.06.2006) der Bewilligungsbescheid des Bundesamtes für 2006 vorliegt und auch die in Aussicht gestellte Fördersumme von 50.000 € bewilligt wurde. Durch die damit  nun endlich gegebene Planungssicherheit  und bedingt durch eine IB-interne Umstrukturierung mit einem hinsichtlich der Personalkosten für das Projekt günstigen Haustaríf, war es nun doch möglich, neben der bereits seit Dezember 2005 mit einer vollen Stelle im Projekt tätigen Frau Pasler, halbtags mit Herrn Philippsen eine weitere Fachkraft einzusetzen und zur Unterstützung auf Honorarbasis  stundenweise Frau Bargen und Frau Kirsch.

 

Die genannten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter berichten über die praktische Arbeit im Projekt, über die Ergänzung untereinander und beantworten Fragen aus den Reihen des Ausschusses.

 

Frau Pasler berichtet über einzelne Integrationsmaßnahmen und über die gute Zusammenarbeit mit dem Haus für Alle, die Jugendgerichtshilfe und die Polizei.

 

Zurzeit wird z.B. ein Streetsoccer-Platz durch die Ableistung von Sozialstunden an der JUBS erstellt.

 

Frau Pasler bietet in Zusammenarbeit mit der Bürgergemeinschaft Wir in Eichen auch offene Beratung in Eichen an. Dieses Angebot haben bisher ca. 50 Jugendliche angenommen. Zusätzlich werden bei Bedarf Termine für Einzelgespräche vereinbart.

 

Weiterhin wird ein Täter-Opfer-Ausgleich angeboten. Hierbei werden im Rahmen eines Strafverfahrens Täter und Opfer unter neutraler Vermittlung an einen Tisch gebracht, um das Geschehene besser verarbeiten zu können und  zu versuchen, Art, Form und Umfang einer Wiedergutmachung des verursachten Schadens zu vereinbaren. 

 

Hierzu gibt es Förderprogramme der Justizverwaltung, die aber nur Jugendhilfeträger erhalten. StV. Höfer – diese ist Mitglied im Arbeitskreis Jugendhilfe des Kreistages – bietet Unterstützung bei dem Versuch an, finanzielle Unterstützung über das Jugendamt des Oberbergischen Kreises zu erhalten.

 

Da auch über das Amtsgericht zugewiesene Bußgelder nur relativ spärlich fließen wird angeregt, Herrn Richter Nicknig zum nächsten Netzwerktreffen einzuladen, um ihm die Arbeit vorzustellen.

 

Frau Bargen ergänzt den Vortrag von Frau Pasler dahingehend, dass sie überwiegend mit den Schulen zusammenarbeitet und dort Gespräche mit den Jugendlichen sucht. Montags ist sie in der Hauptschule, dienstags und mittwochs in der Gesamtschule und freitags in der Roseggerschule tätig.

 

Auf Nachfrage kann Sie aus Ihrer Erfahrung bestätigen, dass eine Zunahme von Gewalt- und Aggressionspotentialen vor allem bei Mädchen zu verzeichnen ist.

 

Frau Kirsch ist im Rahmen des Projektes verstärkt in der JUBS eingesetzt und fungiert dort als Ansprechpartner und Vermittler zu den anderen Fachkräften.

 

Das Schülercafé besuchen täglich zwischen 50 bis 200 Schüler, und auch nachmittags halten sich viele Jugendliche in Ihrer Freizeit zur Nutzung der verschiedenen Angebote – insbesondere auch zur Nutzung der Half-Pipe, Internet-Café, Musikraum – auf dem Gelände auf.

 

Herr Philippsen betreut schwerpunktmäßig – auch in Zusammenarbeit mit dem Haus für Alle – Sportangebote und ist hinsichtlich der Erarbeitung einer Konzeption „Eröffnung eines Nicht-Kommerziellen-Jugendcafés“ eingesetzt.