Bürgerinformationssystem
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Herr Hellmann führt aus, dass ihm der Auftrag zur Entwicklung einer Flächenpool-Konzeption zur späteren Führung eines Öko-Kontos erteilt wurde. Durch ein Öko-Konto wird die gesamte Bauleitplanung einschließlich der Satzungen wesentlich vereinfacht. Die Ausgleichsmaßnahmen müssen dann nicht mehr auf den jeweiligen Baugrundstücken oder am Ortsrand festgelegt werden, sondern es werden Sammel-Ersatz-Maßnahmen konzipiert, die ein sog. Öko-Konto füllen. Für das Ersatzflächenmanagement, also die Umsetzung der Maßnahmen, bietet sich die Bergische Agentur für Kulturlandschaft (BAK) an. Herr
Hellmann erklärt anhand von Kartenmaterial die von ihm bisher erarbeiteten
Grundlagen. In einem Plan hat er die zukünftige Siedlungsentwicklung der Stadt
und das erforderliche Kompensations-Flächenpotenzial dargestellt. Bei der
Planung wurde eine Siedlungsentwicklung für einen Zeitraum von 15 bis 20 Jahren
zugrunde gelegt. Die Erweiterungsflächen befinden sich vorrangig in den Siedlungsschwerpunkten
Waldbröl und Hermesdorf. Auch wurde der 6. Abschnitt des Gewerbeparks
berücksichtigt. Die
naturschutzrechtlich geschützten Flächen und Objekte wie die FFH-Gebiete, die
im Gebietsentwicklungsplan und Landschaftsplan getroffenen Maßnahmen als auch
die Flächen mit herausragender und besonderer Bedeutung für das
Biotopverbundnetz sowie geschütze Biotope wurden ermittelt. Das
Entwicklungsziel bzw. die Entwicklungsmaßnahme ist die Anreicherung der
Landschaft mit naturnahen Lebensräumen und Landschaftselementen. So können z.B.
als Fließwässerrenaturierungsmaßnahmen u.a. der Waldbrölbach mit Quellbereich
und die Homburger Bröl mit Quellbereich aufgewertet werden. Der
Waldumbau – Nadelholz in Laubmischwald –, Neuanlage von
Streuobstwiesen, Grünlandextensivierung, Umwandlung von Acker in
Extensivgrünland sollten unterstützt werden. Herr Hellmann führt aus, dass laut
Analyse auch städtische Grundstücke als geeignet eingestuft werden. Abschließend
erklärt Herr Hellmann, dass er mit der Erarbeitung der Grundlagen für die Erstellung
des Öko-Kontos im Frühjahr 2007 fertig ist und das Ergebnis dem Ausschuss dann
vorstellen wird. Die Verwaltungsvereinbarung zwischen der Stadt und der unteren
Landschaftsbehörde des Oberbergischen Kreises kann dann erarbeitet werden. Der
Ausschuss nimmt die Ausführungen des Landschaftsarchitekten Hellmann dankend
zur Kenntnis. |
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