Bürgerinformationssystem

Auszug - Antrag des Herrn Helmut Dresbach, Waldbröl-Thierseifen u.a. - Bebauungsplan Nr. 104 - Aspenhöhe  

 
 
Sitzung des Rates der Stadt Waldbröl
TOP: Ö 4.1
Gremium: Rat der Marktstadt Waldbröl Beschlussart: (offen)
Datum: Mi, 05.12.2007 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:00 - 21:00 Anlass: Sitzung
Raum: Sitzungssaal des Bürgerhauses
Ort: 51545 Waldbröl, Kaiserstraße 82
 
Wortprotokoll
Beschluss

Der Tagesordnungspunkt 6

 

Der Tagesordnungspunkt 6.1 – Antrag der FDP-Fraktion betreffend Ablehnung der B-Plan-Änderung wird mit diesem Tagesordnungspunkt mitbehandelt.

 

 

 

Bei der Abhandlung dieses Tagesordnungspunktes wird Herrn Dresbach als Antragsteller und weiteren anwesenden Bürgern Gelegenheit gegeben, ihre Meinung vorzutragen.

 

Herr Dresbach nimmt in seinen Ausführungen Bezug auf den Ortstermin, der vom Ausschuss für Stadtentwicklung und Bauen auf der Aspenhöhe durchgeführt wurde. Kernpunkt seiner Ausführung ist, dass das von der Christlichen Gemeinde Hammermühle geplante Gemeindezentrum nicht in die Landschaft passe und einen unverhältnismäßig starken Eingriff in die Natur und damit auch eine Beeinträchtigung des Landschaftsbildes darstelle. Darüber hinaus sei die vorhandene Infrastruktur nicht in der Lage, den zu erwartenden Besucherverkehr zu dem Gemeindezentrum aufzunehmen. Herr Dresbach weist darauf hin, dass nach seinem Kenntnisstand insbesondere von der Bezirksregierung Bauvorhaben dann kritisch bewertet werden, wenn sie einen starken Eingriff in die Natur mit entsprechend hohem Flächenverbrauch darstellen.

 

Die Argumente des Herrn Dresbach werden von mehreren Rednern aus dem Publikum unterstützt. Es wird weiterhin deutlich gemacht, dass es keine Vorbehalte gegen die Christliche Gemeinde Hammermühle als solche gebe und man bei der Bürgerversammlung in Thierseifen, die das Gemeindezentrum zum Inhalt hatte, auch der Christlichen Gemeinschaft Gelegenheit zur Darstellung gegeben hat.

 

Bürgermeister Waffenschmidt erklärt, dass in der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Bauen im Oktober nur eine erste Beratung des Antrages der Christlichen Gemeinschaft stattgefunden habe. Aus dieser Beratung seien Prüfaufträge erwachsen, Fragen mit der Bezirksregierung und dem Straßenverkehrsamt zu klären. Er betont, dass sich der Rat der Stadt Waldbröl mit allen Eingaben und Anträgen beschäftigen müsse und die Pflicht zur neutralen Betrachtung habe.

 

Die Sprecher der Ratsfraktionen betonen übereinstimmend, dass man den Bürgerwillen sehr ernst nimmt und  auch im weiteren Verfahren berücksichtigen werde.

 

Städt. Verw.-Rat Knott teilt mit, dass das in Rede stehende Vorhaben bereits mit der Bezirksregierung erörtert wurde; eine schriftliche Vorlage der Stadt nach dort ist jedoch noch nicht erfolgt.

 

Es besteht Einvernehmen im Rat, das Thema in einer der nächsten Sitzungen des Ausschusses für Stadtentwicklung und Bauen zu behandeln unter Berücksichtigung der Prüfungsergebnisse der Bezirksregierung hinsichtlich Eingriff in das Landschaftsbild und des Straßenverkehrsamtes hinsichtlich der Verkehrsbelastung.

 

Herr Dresbach wird gebeten, seine Unterlagen zu dieser Ausschusssitzung zur Verfügung zu stellen.

 

 

 

 

 

 

Es wird folgender Beschluss gefasst: