Bürgerinformationssystem
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Stadtoberamtsrat
Domke erläutert die vorhandene Sachlage bezüglich des Taxi-Busses. Bisher seien
sehr geringe Kosten entstanden, was überwiegend darauf zurückzuführen ist, dass
die Taxi-Bus-Linie nicht in der Form in Anspruch genommen wie dies ursprünglich
angedacht war. Herr Domke übergibt das Wort an Herrn Bernd Knieling von der
OVAG. Dieser
erläutert, dass die bestehende Taxis-Bus-Linie nicht sonderlich gut angenommen
werde. Er schlägt als Alternative den Bürgerbus vor. Mit dieser Einrichtung
könne man die fehlenden Außenortschaften zusätzlich bedienen. Er erklärt, dass
sich diesbezüglich ein Verein gründen müsste, der dann meistens in Form von
ehrenamtlichen Mitgliedern betrieben werden würde. hierfür sind Zuschüsse vom
Land für das Fahrzeug in Höhe von 30.000,00 € erhältlich. Zusätzliche ist
eine Förderung für eventuell notwendige Niederflurtechnik in Höhe von 4.000,00
€ möglich. Außerdem gäbe es eine Sonderförderung für Gas in Höhe von
1.000,0 €. Das Land würde zusätzlich eine jährliche Pauschale von
5.000,00 € zur Verfügung stellen, die jedoch nicht für das Fahrzeug
genutzt werden dürfte. Von diesem Geld müssten laufende Kosten sowie Kosten,
die der Verein selber hat, getragen werden. Zusätzliche Einnahmen wären durch
das Fahrgeld bzw. durch Werbung möglich. Herr
Knieling stellt klar, dass sofern man sich für einen Bürgerbus entscheiden
würde, die Antragstellung über die OVAG erfolgen würde. Die OVAG würde auch die
Betreuung und die Gründung einer besonderen Linie übernehmen. Die
Stadt müsste lediglich dafür Sorge tragen, dass ein Verein gegründet werden
müsste, der auch eine entsprechende Anzahl an ehrenamtlichen Fahrern zur
Verfügung stellt. Nach
einer kontroversen Diskussion wird folgender Beschluss gefasst: Beschluss: Der
Ausschuss für Landwirtschaft, Umwelt und Verkehr beschließt einstimmig die
Verwaltung zu beauftragen, die fehlenden Linien zu benennen und die Kilometer
festzustellen, des Weiteren die Kosten, die ein Taxiunternehmen für die
zusätzlichen Fahrten haben müsste zu erfragen. Nach Feststellung dieser
Angaben soll mit der Kommunalaufsicht
Kontakt aufgenommen werden, um festzustellen, ob diese für die zusätzliche
Leistung „Grünes Licht“ gibt. Sofern von dieser Seite kein
positives Signal käme, wären in Zusammenarbeit mit der OVAG die Möglichkeiten
eines Bürgerbusses noch einmal genauer zu prüfen. Die Erfahrungen der
Nachbargemeinden mit dem Bürgerbus sollten in die weitere Entscheidung mit
einfließen. |
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