Bürgerinformationssystem
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Herr
Josifek verweist auf die letzte BAS vom 29.11.2007 und gibt bekannt, dass es
seitens der Werke bei der bekannten Beschlussvorlage bleibe. S.B.
Conrad erachtet eine sowohl schriftliche Ausführung als auch eine separate
Beratung zu dem Thema Eigenkapital Verzinsung, Abschreibung und Tilgung für
vorteilhaft. StV.
Stockhausen stimmt dem zu und betont eine genauere Erläuterung als
empfehlenswert. Herr
Jaspert schlägt ein Leseskript zu dem komplexen Thema und eine separate
Arbeitsgruppe vor. Frau
Dickmann verweist auf § 6 Abs. 1 und 2 KAG, wonach der erwirtschaftete Gewinn
in der Gebührenrechnung in einem Kalkulationszeitraum von 3 Jahren
auszugleichen ist. Sie zeigt die vierprozentige Eigenkapitalverzinsung auf das
Stammkapital auf und erläutert an § 10 Abs. 5 EigVO, dass die Ausweisung der
Eigenkapitalverzinsung hätte erfolgen müssen, diese wurde jedoch nicht im
Wirtschaftsplan aufgenommen. StV.
Kronenberg stimmt Frau Dickmann zu und verweist auf das Defizit im
Haushaltsplan. Herr
Josifek erläutert, dass eine explizite Eigenkapitalverzinsung zugunsten der konstant
zu haltenden Gebühr nicht im Wirtschaftsplan berücksichtigt worden ist. Er
zeigt auf, das in den Jahren 2003 bis 2005 die Abwassergebühren unverändert für
die Gebührennehmer gestaltet werden konnten. Wegen der Investitionen in die
Restkanalisation mussten für 2006 und 2007 Gebührensteigerungen beschlossen
werden. Um die Gebühr für 2008 stabil zu halten, welches politischer Wille war,
hat die Verwaltung auf den Ausweis der Eigenkapitalverzinsung in ihrem
Beschlussvorschlag zum Wirtschaftsplan 2008 verzichtet. Er merkt die
Pflichtverletzung seitens der Werke an, begründet diese jedoch damit, dass die
Gebühr konstant gehalten werden sollte. Frau
Dickmann gibt auch die neue Gebührenstruktur zu bedenken, welche bis 2009 zu
erwarten ist und die darauf folgenden Änderungen hinsichtlich einer
gesplitteten Gebühr. StV.
Fuchs erachtet den Vortrag auf neue Rechnung zur Risikoabdeckung als sinnvoll. Nach
intensiver Diskussion zu dem Thema Gewinnverwendung unterbricht der Vorsitzende
um 17:15 Uhr die Sitzung. Sitzungsfortsetzung
um 17:40 Uhr StV.
Stockhausen unterbreitet nach eingehender Beratung der CDU folgenden Vorschlag
100.000 € an den städtischen Haushalt abzuführen und die restlichen
52.237,06 € auf Vortrag. StV.
Fuchs enthält sich dem Vorschlag. StV.
Giebeler stimmt der Verwaltung zu, den Gewinn in den Betrieben zu lassen. S.B.
Lindenberg fügt ein, 200.000 € für 2008 abzusichern, wenn nötig aus den
Rücklagen. Frau
Dickmann verlangt in Übereinstimmung mit StV. Kronenberg : 1.
Aus dem Gewinn 2006 200.000 € als Eigenkapitalverzinsung für 2006 an den
Haushalt abzuführen. 2.
Den Restbetrag des Jahresgewinns 2006 von rd. 152.000 € als
Vorabausschüttung zur Eigenkapitalverzinsung 2008 zu verwenden, der fehlende
Rest bis 200.000 € soll aus dem Ergebnis 2007 gespeist werden. Damit
sollte der EigVO Nordrhein-Westfalen genüge getan werden. StV.
Stockhausen stellt den Antrag 300.000 € an den Haushalt abzuführen,
52.000 € auf Vortrag auf neue Rechnung zu stellen und 100.000 € im
laufenden Jahr zu diskutieren, wenn das Ergebnis 2007 bekannt ist. Vorsitzender
Kalkkuhl beantragt eine gesonderte Abstimmung zum Thema, und trägt den
Vorschlag der SPD vor, die komplette Summe von 352.000 € an den
städtischen Haushalt abzutreten. Der
Betriebsausschuss beschließt mit 6 Stimmen für den Vorschlag und 10
Gegenstimmen, keine Enthaltung. Vorschlag SPD abgelehnt. Vorsitzender
Kalkkuhl trägt den Vorschlag der CDU vor,
300.000 € an den städtischen Haushalt abzutreten und die
restlichen 52.237,06 € in die allgemeine Rücklage einzustellen. Der
Betriebsausschuss beschließt mit 7 Stimmen für den Vorschlag, 7 Gegenstimmen
und 2 Enthaltungen. Laut § 50 Absatz 1 GO gilt der Antrag bei Stimmengleichheit
als abgelehnt. Vorsitzender
Kalkkuhl empfiehlt einen Beschlussvorschlag inklusive Begründung für die
Ratsitzung am 30.01.2008 und erachtet eine vorab Beratung durch die Fraktionen
als vorteilhaft. Frau
Dickmann weist in Übereinstimmung mit Stadtkämmerer Petri im Zusammenhang mit
der Eigenkapitalverzinsung des Abwasserwerkes darauf hin, dass im GPA-Bericht
die Forderung an die Stadt getroffen worden ist, dass sämtliche Einnahmequellen
auszuschöpfen sind. Dazu gehören auch die Eigenkapitalverzinsungen der Werke. Herr
Petri zeigt zudem auf, welche weiteren notwendigen Einnahmequellen,
insbesondere beim Abwasserwerk vorhanden sind und genutzt werden sollten: a)
Widmung der
Bürgermeisterkanäle in den Außenortslagen mit der Möglichkeit der Erhebung von
zusätzlichen Regenwassergebühren. b)
Kostenreduzierung
durch die Abgabe der Pumpenstationen im Drucknetz an den Bürger. Herr
Josifek schlägt als Vorschlag seitens der Werke eine Fortschreibung des
Wirtschaftsplanes 2008 vor, bei der eine Eigenkapitalverzinsung durch Auflösung
von Rücklagen erreicht wird. Der Vorschlag berücksichtigt gleichzeitig die
Gewährleistung der Gebührenstabilität. Nach
eingehender Beratung wird folgender Gewinnverwendungsbeschluss gefasst: Der Betriebsausschuss empfiehlt einstimmig bei einer
Enthaltung dem Rat der Stadt Waldbröl in seiner Sitzung vom 30.01.2008 den
Gewinn des Abwasserwerkes 2006 wie folgt zu verwenden: a)
Vortrag auf neue
Rechnung
152.237,06 EURO
b)
Abführung an den städtischen
Haushalt
200.000,00 EURO Gleichzeitig
beauftragt der Ausschuss die Verwaltung einstimmig bei 3 Enthaltungen,
den Wirtschaftsplan des Abwasserwerkes 2008 bis zur nächsten
Ausschusssitzung fortzuschreiben. In der Fortschreibung ist die
Eigenkapitalverzinsung von 200.000,00 € zu berücksichtigen. Die Fortschreibung
hat bezogen auf die zurzeit geltenden Gebühren neutral zu erfolgen. Abstimmungsergebnis: dafür: . dagegen: . Enthaltung: . |
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