Bürgerinformationssystem
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StV.
Kronenberg erläutert den vorliegenden Antrag und betont, dass eine politische Richtungsentscheidung
getroffen werden müsse. Er
weist darauf hin, dass die Übernahme des Stromnetzes durch die Stadt Waldbröl
neben der Konzessionsabgabe zusätzlich Unternehmensgewinne, Einnahmen durch
Gewerbesteuerzahlungen und neue Arbeitsplätze für die Stadt Waldbröl bedeuten
würden. Außerdem könne nur derjenige über die Art und Weise der zukünftigen
Energieversorgung (z.B. die Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien)
entscheiden, der das Versorgungsnetz besitze. Um eine verantwortungsbewusste
Entscheidung zur Übernahme des Stromnetzes treffen zu können, sei eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung
notwendig, wie sie von dem Wirtschaftsprüfer, Herrn Pencerici, vom Büro
Görken, Pollack & Partner bereits
angeboten worden sei. Diese Untersuchung werde den Kostenrahmen von 10.000,00
€ nicht übersteigen. Es sei bereits viel Zeit vertan worden. Jetzt müsse
umgehend eine Entscheidung getroffen und ein klar umrissener Zeitplan in
Abstimmung mit einem Wirtschaftsprüfer festgelegt werden. StV.
Hennlein ergänzt, dass mit der Entscheidung zur Übernahme des Stromversorgungsnetzes
auch eine Entscheidung über die Gewinnverteilung getroffen werde. StV.
Schneider erklärt, dass das Energiethema eine Vielzahl von Fragen beinhaltet
und es unabdingbar sei, dass diese von Experten beantwortet würden. Er weist
darauf hin, dass seiner Ansicht nach eigene Stadtwerke nicht zwingend Gewinne
erwirtschaften würden und dieses finanzielle Risiko auch im Vorfeld bedacht
werden müsse. Bürgermeister
Koester teilt mit, dass die Stadt Waldbröl die Beratung der Energie Agentur NRW
in Anspruch genommen hat und von dort ein Sachverständigenbüro empfohlen wurde, um
die Übernahme des Stromversorgungsnetzes aus wirtschaftlicher Sicht für die
Stadt Waldbröl zu prüfen. Dieses Büro hat ein Angebot unterbreitet, dass jedoch
nicht den gewünschten Leistungsumfang beinhaltet. Der geforderte Gutachterpreis
liegt bei 29.600,00 € netto. Bürgermeister Koester regt eine
interkommunale Zusammenarbeit beim Thema „Energie“ an. StV.
Mittler erklärt, dass die Stromkunden nur über den Preis entscheiden und die
Situation nicht vergleichbar ist mit der Zeit, als die Nümbrechter
Gemeindewerke ihre Arbeit aufgenommen haben. Um in der Sache weiter zu kommen
schlägt er vor, Herrn Pencerici als Gutachter zu beauftragen. Beschluss: Der
Rat beschließt mit 12 Ja-Stimmen, 7 Gegenstimmen und 5 Enthaltungen, Herrn
Pencerici vom Büro Göken, Pollack & Partner mit der
Wirtschaftlichkeitsuntersuchung zur Übernahme der Stromversorgungsnetze bei
Auslaufen des Konzessionsvertrages mit der RWE in Auftrag zu geben, wenn der Preis
für dieses Gutachten unter 10.000,00 € liegt. Diese Summe ist seinerzeit
von Herrn Pencerici genannt worden. Sollte der Preis über 10.000,00 €
liegen, erfolgt keine Beauftragung, sondern weitere Beratung in der
Energiekommission. |
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