Bürgerinformationssystem
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Zu
diesem Tagesordnungspunkt wird eine aktualisierte Liste mit den
Maßnahmenvorschlägen betreffend Konjunkturpaket II verteilt. Stadtkämmerer
Petri erläutert, dass die Verwaltung sich bei der Aufstellung der Maßnahmenvorschläge
von dem Gedanken hat leiten lassen, dass Gebäudereparaturen, die aus dem Konjunkturpaket
II finanziert werden, künftige Haushalte der Stadt Waldbröl entlasten und somit
in finanzieller Hinsicht neue Spielräume eröffnet werden. Es gehe der
Verwaltung in erster Linie darum, den einwandfreien Benutzungszustand
insbesondere von Schulgebäuden und Sportstätten so zügig wie möglich wieder
herzustellen und hier die Konjunkturmittel einzubringen, anstatt sie auf ein
einziges „Leuchtturmprojekt“ zu konzentrieren. StV.
Kalkkuhl erklärt, dass im Abstimmungsgespräch am 22.04.2009 hinsichtlich der
von der Verwaltung vorgetragenen Maßnahmenvorschläge einmütige Zustimmung der
Fraktionen geherrscht hat und die Sanierung der Turnhalle Hermesdorf zusätzlich
aufgenommen wurde. Bürgermeister
Koester teilt mit, dass zwischenzeitlich Gespräche stattgefunden haben betreffend
die Maßnahmenvorschläge für Kindergärten, die Erweiterung der Grundschule
Wiedenhof und den Bau eines Zentralstadions im Sportpark. Kindergärten Stadtoberamtsrat
Domke führt aus, dass es Ziel der Landesregierung sei, bis 2013 für 32 % aller
Kinder im Alter von 0 bis 3 Jahren Betreuungsplätze vorzuhalten. Der
Kreisjugendhilfeausschuss hat dieses Ziel am 16.02.2009 übernommen. 10 % der
benötigten Plätze sollen über Tagespflegestellen zur Verfügung gestellt werden;
die übrigen 90 % in Einrichtungen (Verhältnisse können sich örtlich
verschieben). Sollten alle Planungen umgesetzt werden, fehlen für Kinder von 3
bis 6 Jahren rd. 70 Plätze, für Kinder unter 3 Jahren etwa 65 Plätze, insgesamt
ca. 135 Plätze. Aus Sicht des Jugendamtes haben folgende Maßnahmen, auch
aufgrund der jeweiligen Bedarfe in Wohnbereichen, Priorität: -
Erweiterung
des Evangelischen Kindergartens Oststraße um eine Gruppe mit 20 Plätzen, -
Anbau
von drei Ruheräumen im AWO-Kindergarten Birkenweg, -
Anbau
eines Ruheraumes im AWO-Kindergarten Händelstraße, -
Anbau
von drei Ruheräumen im Kindergarten Alter Gutshof, -
Anbau
eines Ruheraumes im AWO-Kindergarten Boxberg, -
Anbau
von zwei Ruheräumen im DRK-Kindergarten Hermesdorf, -
Anbau
eines Ruheraumes im AWO-Kindergarten Freiherrr-vom-Stein-Straße. Es
ist beabsichtigt, ein Gespräch mit allen Kindergartenträgern zu führen und dort
die entsprechenden Zahlen vorzustellen. Anschließend soll beraten werden, wie
über die hier skizzierten Maßnahmen weitere Plätze geschaffen werden können.
Das Gespräch findet am 25.05.2009
im Bürgerhaus statt. Er
erhebt sich eine Beratung im Ausschuss, ob die für die Sanierung der
Kindergärten vorgesehenen Mittel reserviert werden, bis die weitere Förderung
der in Rede stehenden Baumaßnahmen geklärt ist oder ob die Mittel sofort
verausgabt werden sollen. Es besteht Einvernehmen, das Gespräch mit den
Kindergartenträgern abzuwarten und eine Entscheidung im Rat am 24.06.2009 zu
treffen. Bauingenieur
Peikert bietet an, die entsprechenden Pläne bei ihm einzusehen und regt an, mit
der Umsetzung von zwei Maßnahmenvorschlägen umgehend zu beginnen. Er regt
ebenfalls die Bündelung von gleichartigen Maßnahmen an, um größtmögliche
Effizienz zu erreichen. Die für die in Maßnahmenvorschläge eingesetzten
Beträge, die den Förderbetrag überschießen, sind für 2009 nicht im Haushalt
vorgesehen. Erweiterung
Gemeinschaftsgrundschule Wiedenhof Bürgermeister
Koester teilt mit, dass das von der Verwaltung angedachte multifunktionale Gebäude,
welches von den Werken errichtet werden solle, nicht die Zustimmung der
Schulleitung finde. Die Schulleitung der GGS Wiedenhof hat ein entsprechendes
Schreiben an den Bürgermeister verfasst. Die Ansicht der Schulleitung, dass die
Verkehrssituation an der Grundschule durch Wegfall des Parkplatzes am
Hermesbuschweg durch Bau des Gebäudes verschärft werden könne, wird vom
Ausschuss nicht geteilt. Es besteht Einvernehmen, dass die veranschlagten
300.000,00 € für die Erweiterung der Grundschule Wiedenhof eingesetzt
werden sollen; eine Entscheidung soll im Rat am 24.06.2009 erfolgen. Bis zu
diesem Zeitpunkt soll der Bürgermeister noch einmal ein Gespräch mit der
Schulleitung führen und auch darauf hinweisen, dass die Einbindung der Werke
die einzige Möglichkeit ist, den angedachten Erweiterungsbau zu realisieren.
Die Fraktionsspitzen werden vom Ergebnis dieses Gesprächs informiert, sofern
sich ein geänderter Sachstand ergibt. ……. Sonstige
Infrastrukturinvestionen Breitbandversorgung Es
besteht Einvernehmen im Haupt- und Finanzausschuss, dieses Thema aufzunehmen
und voranzubringen. Der
Bürgermeister betont, dass die Breitbandversorgung einen wichtigen Standortfaktor
darstellt und er schlägt vor, einen Fachmann zu beauftragen, für die Stadt
Waldbröl die entsprechenden Verhandlungen mit der Telekom zu führen. Eine
externe Beauftragung ist notwendig, da es sich hierbei um ein sehr spezielles
Fachgebiet handelt. Die zur Verfügung gestellten 100.000,0 € sollen als
Signal verstanden werden, dass die Stadt Waldbröl entsprechend tätig werden
will. Es besteht Klarheit darüber, dass die eigentlichen Kosten einer
Optimierung der Breitbandversorgung erheblich höher sind. Zentralstadion Es
hat einen Gesprächstermin mit den Fußballvereinen gegeben, um deren Meinung zum
Bau eines Zentralstadions zu hören. Gesprächsergebnis ist, dass seitens der
Waldbröler Fußballvereine mit Ausnahme des RS 19 und Vatanspor kein Interesse
besteht, die bisher benutzten Fußballplätze aufzugeben und in ein
Zentralstadion nach Waldbröl umzuziehen. Dieser Wunsch der Fußballvereine wird
seitens der Fraktionen aufgenommen und soll für weitere Entscheidungen maßgeblich
sein. Es
wird festgestellt, dass die Fußballvereine von Hermesdorf und Hochwald private
Fußballplätze benutzen, während die anderen Fußballvereine auf städtischen
Plätzen spielen. Darüber hinaus ist zu beachten, dass der SV Schönenbach einen
städtischen Fußballplatz übernommen und in Eigenleistung zum Kunstrasenplatz
umgebaut hat. Ausgehend von der dortigen Kostenerfahrung kann nach Auskunft von
Städt. Verw.-Rat Knott festgehalten werden, dass eine Aufteilung der 900.000,00
€ auf die Waldbröler Fußballvereine nicht reichen, um jedem Fußballverein
einen Kunstrasenplatz bauen zu können. Dem Vorschlag, bei Nutzung des
Zentralstadions durch den RS 19, den bisher von diesem genutzten Sportplatz
Maibuche zu vermarkten und dadurch eine Querfinanzierung zu erreichen, wird
nicht gefolgt. StV.
Höfer betont, dass in diesem Stadtteil eine Möglichkeit erhalten werden muss,
wo Kinder und Jugendliche auch ohne Vereinsbindung Freizeitaktivitäten
durchführen können. StV.
Mittler regt an, dass die Vereine aufgefordert werden sollen, Fördervorschläge
einzureichen und gleichzeitig ihren Eigenanteil ausweisen; die Stadt könne dann
entsprechend unterstützend tätig werden. Hinsichtlich des Sportparks besteht
Einvernehmen, ohne Zentralstadion eingerichtet auch keinen Kunstrasenplatz
anzulegen. StV.
Hennlein schlägt vor, die Fachschaften Sport der weiterführenden Schulen
anzusprechen, um von diesen Hinweise zu erhalten, welche Sanierungen im
Sportpark vordringlich sind. Abschließend
gibt StV. Hein zu bedenken, dass die Priorisierung bei der Vergabe der Konjunkturmittel
auf die Rasensportvereine ggf. den Vorwurf der Einseitigkeit heraufbeschwören
kann. …….. Beschluss: Der
Haupt- und Finanzausschuss beschließt einstimmig, die Maßnahmenvorschläge
betreffend Realschule und Heidberghalle umzusetzen. Eine Prioritätenliste mit
den dringlichen Reparaturen an Schul- und Sportgebäuden wird vorgelegt. Beschluss: Der
Haupt- und Finanzausschuss beauftragt die Verwaltung einstimmig, mit den
Fachschaften Sport der weiterführenden Schulen Kontakt aufzunehmen, um von
diesen zu erfahren, welche Sanierungen im Sportpark vordringlich sind.
Weiterhin sollen die Fußballvereine mit der Bitte angeschrieben werden, Fördervorschläge
einzureichen. Ein Protokoll des Gesprächs vom 21.04.2009 soll diesem Schreiben
beigefügt werden. |
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