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Auszug - Vorstellung der Planung zur Errichtung einer Sternwarte in der Nähe von Schnörringen durch Herr Dr. Eversberg  

 
 
Sitzung des Auschusses für Stadtentwicklung und Bauen
TOP: Ö 2
Gremium: Ausschuss für Stadtentwicklung und Bauen Beschlussart: (offen)
Datum: Mo, 21.09.2009 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 21:25 Anlass: Sitzung
Raum: Sitzungssaal des Bürgerhauses
Ort: 51545 Waldbröl, Kaiserstraße 82
 
Wortprotokoll
Beschluss

Vorsitzender Schneider begrüßt die Herren Dr

 

Vorsitzender Schneider begrüßt die Herren Dr. Klaus Vollmann und Dr. Thomas Eversberg vom Initiativkreis STScl e.V., die dem Ausschuss das Vorhaben „Errichtung der Sternwarte“ näher bringen wollen.

 

Herr Dr. Eversberg stellt in einem sehr ansprechenden und alle begeisternden Vortrag die Beweggründe und Ziele des Projektes vor. Mit einem der zehn größten Teleskope Deutschlands wird Schnörringen künftig ein Zentrum der Astroforschung.

 

Ein 80 cm Teleskop mit 10 m Brennweite, das zurzeit in einer Scheune in Schnörringen gelagert wird, ist das Herz des Observatoriums. Dieses Teleskop haben die Herren Dr. Eversberg und Dr. Vollmann ersteigert. Bisher wurde das Teleskop von der Universität München auf dem Wendelstein betrieben.

 

Ein besonderes Anliegen der Herren Wissenschaftler ist, die Materie der Jugend zu vermitteln, so möchte man Praktika und die Erarbeitung von Diplomen anbieten; selbst Grundschulklassen und Kindergärten will man den Sternenhimmel näher bringen. An vorher angekündigten „Tagen der Offenen Tür“ ist beabsichtigt, die Anlage auch dem astronomisch interessierten Publikum zur Verfügung zu stellen.

 

In einem Niedrigenergiebau mit Kuppel ist geplant, einen Kontrollraum, Seminarraum, Küche,  Sanitär- und Schlafräume unterzubringen. Als Standort der Sternwarte kommt nur ein Bereich in Frage, bei dem kein Streulicht durch Straßenbeleuchtung und Verkehr, stabile Luftverhältnisse und freie Horizontrundumsicht vorhanden sind.

 

Zur Finanzierung sagt Herr Dr. Eversberg aus, dass mit Zuschüssen durch Stiftungen mit hoher Wahrscheinlichkeit zu rechnen ist, so z.B. durch die Klaus-Tschira- und die Robert-Bosch-Stiftung.

 

Städt. Verw.-Rat Knott ergänzt, dass das Vorhaben mit der Bauaufsicht in bau- und planungsrechtlicher Sicht abgestimmt ist.

 

Seitens aller Fraktionen wird das Projekt begrüßt und jegliche Unterstützung zugesagt.