Bürgerinformationssystem
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Dipl.-Ing.
Schröder führt in das Thema ein. Der ursprüngliche Entwurf für die nachmalige
Herstellung der Alsbergstraße sah eine asphaltierte Fahrbahn und eine
einseitige Gehweganlage vor. Diese Planung fand bei den Anliegern keine
Zustimmung. Insbesondere ist kein Trennsystem gewünscht. Hier befürchtet man
erhöhte Geschwindigkeiten. Deshalb wurde eine Planungsgruppe der Anlieger
gebildet und man hat in zwei Sitzungen eine Alternativplanung im Mischverkehr
vorgenommen. Herr
Dipl.-Ing. Siepe vom Büro Oster und
Siepe erläutert sodann die Planung im Einzelnen. Auslöser für die nachmalige
Herstellung der Alsbergstraße war die erforderliche Kanalsanierung sowie die
Erneuerung der Wasserleitung. Dies bedingt die Erneuerung des Fahrbahnoberbaus.
Die Einbahnregelung muss beibehalten werden, weil die Sichtverhältnisse an der
Nümbrechter Straße unzureichend sind. Es wird nunmehr eine Fahrbahnbreite
zwischen 3,25 m und 6,00 m vorgesehen. Wegen des nicht unerheblichen
Fußgängerverkehrs wird später in der Nümbrechter Straße eine Fußgängerquerung
eingebaut. Insgesamt sind acht Parkplätze in Längsaufstellung vorgesehen, und
zwar vor den Mehrfamilienhäusern und an der Rathausböschung. Die
Einmündungsbereiche werden gepflastert. Ebenso die Parkstreifen. Zur
Verkehrsberuhigung wird eine Muldenrinne auf der gesamten Länge der Straße vorgesehen.
Ebenso sind einzelne Pflanzinseln projektiert. Einengungen sind vorgesehen zum
Erhalt von Bäumen und Hecken. Die
Baukosten beziffert Herr Siepe mit 267.000,00 € brutto. Dabei fehlen noch
die Baugrund- und Schadstoffuntersuchungen. StV.
Theuer richtet ihren Dank an die Herren Schröder und Siepe. Die Planungsgruppe
war konstruktiv. Man war jedoch von einem Kostenrahmen von 180.000,00 €
bis 200.000,00 € ausgegangen. Herr
Dipl.-Ing. Schröder gibt bekannt, dass der Beitrag für die nachmalige
Herstellung in der Alsbergstraße von ursprünglich 8,00 € auf jetzt 10,00
€ je Verrechnungseinheit gestiegen ist. Dabei wurde bereits in der
Anliegerversammlung dargestellt, dass eine Straßenraumgestaltung nur teurer
werden kann. Eine Mischverkehrsfläche bedeutet 60 cm Aufbau, während ein Gehweg
mit 30 cm Aufbau auskommt. Mehr Volumen bedeutet in jedem Fall mehr Kosten. Von
19.02 Uhr bis 19.17 Uhr wird die Sitzung unterbrochen, um Fragen der Bürger zu
beantworten. StV.
Theuer fasst die Diskussion zusammen und stellt fest, dass eine Erhöhung des
Beitrages von mehr als 20 % für die Bürger schwierig sei. StV.
Neusinger vertritt die Auffassung, dass die Beitragshöhe akzeptiert werden oder
man auf die ursprüngliche Planung zurückgehen müsse. Eine Preisgarantie könne
im Übrigen nicht gegeben werden. Die
Stadtverordneten Bourtscheidt und Theuer sprechen sich für die komfortable
Lösung aus. Diese Aufwertung der Straße sei unattraktiv für den
Durchgangsverkehr. Es müsse jedoch erneut mit den Anliegern gesprochen werden. StV.
Neusinger stellt den Antrag, dass eine erneute Anliegerversammlung
durchzuführen ist. Beschluss: Der
Ausschuss für Bauen und Verkehr beschließt einstimmig die Durchführung einer
weiteren Anliegerversammlung für die nachmalige Herstellung der Alsbergstraße. |
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