Bürgerinformationssystem
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Vorsitzender Steiniger erklärt, dass
laut Beschluss des Rates vom 05.05.2010 der Wirtschaftsförderer künftig in
jeder Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung zum
Sachstand referieren soll. Er erteilt Herrn Wirtschaftsförderer Eckhard Becker
das Wort. Stadtamtmann Becker erklärt, dass
für ihn mit Wirtschaftsförderung „kümmern“ einhergeht. So sind
seine vorrangigen Themen zurzeit, bestimmte Projekte zu unterstützen, so zum Beispiel
bei der Erarbeitung der Strukturprojekte für die Innenstadt mitzuwirken, den
Buddhisten bei ihren Planungen zu helfen, bei der Abwicklung der Planungen des
Naturerlebnisparkes Nutscheid unterstützend zu wirken. Ein vorrangiges Ziel
sieht er in der Ansiedlung von Gewerbebetrieben im Gewerbe- und Industriepark.
Er gibt zu bedenken, dass trotz vieler Initiativen bisher in dem neuen V.
Bauabschnitt noch kein Fortschritt erzielt werden konnte. Als hinderlich bei
der Vermarktung zeigt sich auf alle
Fälle die Topographie des Geländes, d.h. die vielen Böschungsbereiche die nicht
als Bauland genutzt werden können müssen auch mit 41,00 €/m² verkauft
werden. Im Gegensatz zu anderen Gewerbegrundstücken auch in anderen Gemeinden
ist eine Bebaubarkeit von zum Teil nur 50 % dadurch gegeben. Der Preis ist
wegen der geflossenen Landesmittel, so vorgegeben. Bisher so führt Herr Becker aus, sind ein bis
zwei ernsthafte Interessenten bekannt, zwei bis drei Firmen befinden sich noch
in der Überlegungsphase. Zurzeit ist man dabei, eine Webseite
für das Gewerbe- und Industriegebiet zu erstellen. Bisher war es so, dass man
beim Googeln nach „Gewerbegebiet Boxberg“ auf Firmen aus Baden und
Sachsen-Anhalt traf. Die Hinweisschilder auf das Gebiet sollen ausgetauscht,
das gesamte Gebiet „Gewerbepark Waldbröl“ genannt werden. In der sich anschließenden
regen Diskussion wird immer wieder auf
die fehlende Anbindung des Gewerbegebietes verwiesen. Städt. Verw.-Rat Knott
erklärt, dass die B 256 n im Jahre 2003 im Bundesverkehrswegeplan nur in den
„weiteren Bedarf“ eingestuft wurde. Hier muss mit politischer
Unterstützung für den nächsten BVWP im Jahre 2015 der „vordringliche Bedarf“
erreicht werden. Der Bau der K 28 ist für die Stadt sehr wichtig. Herr Knott
sieht es für sehr notwendig an, die Verhandlungen mit der Gemeinde Reichshof
voranzutreiben. StV. Giebeler führt aus, dass er
weit und breit kein Gewerbegebiet kenne, in dem es seit einem Jahr keine
Vermarktung gebe. S.B. Roth sieht dies insbesondere in der Preisgestaltung, so
sagt er, dass er kein Grundstück kaufen würde, dass er nur zur Hälfte bebauen
könne. Seitens des Ausschusses wird
verdeutlicht, wegen der Preisgestaltung Kontakt mit der OAG aufzunehmen, eventuell auch durch die
Kreistagsabgeordneten. Bürgermeister Koester gibt zu
bedenken, dass dies nichts Neues sei,
die Spielregeln seienseit Jahren bekannt. Das Rad kann nicht
zurückgedreht werden. Eine Lösung ist nur in Verhandlungen mit der OAG zu
finden. Es muss alles Mögliche getan
werden um in der Vermarktung weiterzukommen, so ist zu versuchen, den Quadratmeterpreis
auf 20,00 € zu senken. Für besonders wichtig sieht er auch das
Ermöglichen der Internetanschlüsse an. Die Ausführungen der Verwaltung
werden vom Ausschuss zur Kenntnis genommen. Auf Vorschlag von Vorsitzendem
Steiniger wird seitens des Ausschusses festgelegt, dass zukünftig der
Wirtschaftsförderer halbjährlich seinen Bericht dem Ausschuss erstatten soll,
es sei denn, es liegt etwas Aktuelles an, dann sofort. |
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