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Vorsitzender Steiniger verweist auf die Stellungnahme des Büros Junker u. Kruse und stimmt diesem inhaltlich zu, da Ausnahmen nach seiner Meinung nur zu Präzedenzfällen führen würden.
s.B. Laskowski sieht keine Probleme in der Erweiterung, da durch Lidl mehr Kaufkraft aus Denklingen abgezogen würde als aus Waldbröl. StV. Giebeler schließt sich dem an und erklärt, dass der Einzugsbereich Lidl auch eher Denklingen, Morsbach, Brüchermühle betrifft.
StV. Theuer und StV. Schneider-Jacobs stimmen dem Gutachten zu, da man nicht den Verdrängungswettbewerb der Discounter unterstützen sollte.
StV. Solbach ist für die Erweiterung, da er dadurch keine Gefahr für den zentralen Versorgungsbereich der Stadt Waldbröl sieht. Auch er glaubt daran, dass die Kaufkraft von Denklingen, Hermesdorf, Morsbach und Brüchermühle kommt.
Nach weiterer reger Diskussion erklärt Städt. Verw.-Rat Knott, das die Erweiterung des Lidl-Marktes den Festsetzungen des Einzelhandelsgutachtens und dem einstimmig beschlossenen Zentrenkonzept der Stadt Waldbröl widerspreche. Daher wurde die Genehmigung vom Kreisbauamt auch nur für die Erweiterung der Lagerflächen des Marktes erteilt. Er habe dem Ausschuss diese Stellungnahme von Junker u. Kruse nur zur Kenntnis gegeben. Eine Ausnahme könne der Ausschuss daher auch nicht beschließen, weil in der Abwägung über die Bauleitplanung die Ergebnisse der von der Gemeinde verbindlich beschlossenen städtebaulichen Planungen zu berücksichtigen sind.
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