Bürgerinformationssystem
![]() |
![]() |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Herr Kaesberg teilt mit, dass die Winterdienstleistungen in diesem Jahr für die Dauer von vier Jahren ausgeschrieben werden. Es ist eine Vergabe nach Losen vorgesehen. Der Winterdienst ist derzeit in acht Streubezirke aufgeteilt.
Bauhofleiter Mario Klein hat alle Streubezirke eingehend besichtigt. Im nördlichen Bezirk bestehen durch den breiten Radstand und die Schneeschildbreite des Unimogs U 300 Probleme bei den Räumarbeiten. Bei der Ausschreibung soll der Einsatz eines Unimogs U 20 vorgegeben werden. Dieses Fahrzeug hat einen deutlich geringeren Radstand und eine geringe Schneeschildbreite. Dafür kann der Unimog U 300 im südlichen und westlichen Streubezirk stärker eingesetzt werden.
Im Stadtgebiet bestehen bei 16 Straßen durch ihre Enge Probleme im Winterdienst. Bei 4 dieser Straßen sind Probleme erheblich. Mit den städtischen Räumfahrzeugen besteht die Gefahr von Beschädigungen an parkenden Fahrzeugen und mit der Lagerung der Schneemengen. Angedacht sind für diese Straßen ein eigener Streubezirk oder die Übertragung des Winterdienstes auf die Anlieger. Sollten beide Möglichkeiten nicht umzusetzen sein, muss der Winterdienst in diesen Straßen durch städtische Fahrzeuge erfolgen. Herr Klein sieht die Möglichkeit, durch eine gezielte Ausschreibung alle 16 Straßen zu räumen.
Zurzeit werden die 16 Straßen durch Fahrzeuge mit engem Radstand und geringer Schneeschildbreite durch die Firma Wirths geräumt. Da diese Leistungen nicht vertraglich geregelt sind, werden von der Firma Wirths private Auftraggeber vorrangig berücksichtigt.
Der Ausschuss diskutiert, welche Straßen aus dem Winterdienstplan der Stadt Waldbröl entfallen sollten. Frau Hein spricht den Winterdienst in Ommeroth an. Herr Knott weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Straße zum Fort Ommeroth ebenfalls geräumt und gestreut werden muss. Herr Helzer wünscht von der Verwaltung eine Aufstellung, welche Straßen zukünftig nicht mehr bedient werden sollten. Herr Klein sieht im Wegfall einzelner Straßen kein großes Einsparpotenzial. Einsparungen können nur bei Wegfall eines gesamten Streubezirkes erzielt werden.
Die Ausschreibung des Winterdienstes soll bis spätestens Mai 2013 erfolgen. Nur so sind die Bieter in der Lage, rechtzeitig Fahrzeuge für den Winterdienst anmieten zu können.
Frau Hein wünscht von der Verwaltung für alle Fraktionen die schriftliche Vorlage von Vorschlägen zur Organisation des Winterdienstes. Die Stadtkämmerin soll in diese Überlegungen einbezogen werden.
Herr Helzer weist auf die Besichtigung des Flächenerhitzers der Gemeinde Nümbrecht hin. Seiner Meinung nach sollte die Stadt Waldbröl von der Beschaffung eines Flächenerhitzers absehen. Das Gerät ist nur bei Schlaglöchern mit guter Straßensubstanz einsetzbar. Der Zeitaufwand für das Schließen eines Schlaglochs beläuft sich auf 30 – 45 Minuten. Die Kosten für die Beschaffung eines Flächenerhitzers belaufen sich auf ca. 14.500 €.
Die Bauhofmitarbeiter in Nümbrecht verwenden für die Beseitigung der Schlaglöcher überwiegend einen Asphaltaufbrucherhitzer. Zum Einsatz kommt hier ausschließlich Heißasphalt. Im Vergleich zum Kaltmischgut hat der Heißasphalt eine deutlich bessere Haltbarkeit. Durch den Bauhofleiter wurde eine Preisanfrage für die Beschaffung von zwei Asphaltaufbrucherhitzern vorgenommen. Bisher liegt noch kein Angebot vor. Er schätzt die Kosten je Aufbrucherhitzer auf ca. 1.500 €.
Beschluss:
Der Ausschuss für Bauen und Verkehr empfiehlt dem Rat einstimmig, nach Vorlage von Angeboten, die Beschaffung von zwei Asphaltaufbrucherhitzern.
In Bezug auf die erheblichen Schäden an vielen Wohngebieten schlägt Herr Knott vor, mehr Straßen erstmalig herzustellen. Die Anlieger der Straßen übernehmen 90 % der Kosten. Er weist darauf hin, dass viele Straßen, wie in den Wohngebieten an der Realschule und am Boxberg, bisher nicht ausgebaut wurden. Als kurzfristige Lösung sieht er nur das Schließen der vorhandenen Straßenlöcher.
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() |
![]() |