Bürgerinformationssystem
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Die demografische Unterbringung von Asylbewerbern
Herr Jacob berichtet, dass die Flüchtlinge im Übergangsheim im Aspenweg und in mehreren angemieteten Wohnungen, die sich im gesamten Stadtgebiet verteilen, untergebracht sind. Sie liegen in Eichen, in der Innenstadt, im Blumenviertel und in Hermesdorf.
Arbeitskreis „Kinder- und Jugendarbeit“ in Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis Asyl
Herr Becker berichtet, dass dieser Arbeitskreis aus dem Runden Tisch, der am 18.11.2014 stattgefunden hat durch ihn und unter seinem Vorsitz eingeführt wurde. Inhaltlich geht es um die Unterbringung von Kindern bis zum schulpflichtigen Alter in den Kindertagesstätten. Hierzu findet am 18.06.2015 auf dem Marktplatz ein Aktionstag statt.
Frau Brüser ergänzt dazu, dass sich im November 2014 ca. 8 – 10 Personen ehrenamtlich um die Flüchtlinge gekümmert haben, im Mai 2015 sind es schon 30 Personen.
In Waldbröl leben zurzeit sieben Familien, fünf davon haben einen Paten. Zusätzlich gibt es acht Sprachhelfer.
Erfreulich ist zu vermelden, dass mittlerweile durch einen Aufruf 30 Fahrräder gespendet wurden.
Der Freundeskreis Asyl ist an den CVJM Lützingen angeschlossen.
Nicht registrierte Asylbewerber
Wenn die Gemeinden Flüchtlinge aufnehmen, sind dieses normalerweise bei den Bundesämtern registriert, das heißt, sie haben dort ihre Fingerabdrücke abgegeben und sind bezüglich ihrer Asylgründe interviewt worden. Aufgrund der Vielzahl der Flüchtlinge kann das Bundesamt diese Aufgabe nicht mehr leisten und die Flüchtlinge werden nur mit einer sogenannten BÜMA-Bescheinigung in die Gemeinden verteilt. Damit beginnt aber auch nicht das formelle Asylverfahren. Die Gemeinden haben nun dafür zu sorgen, dass diese Flüchtlinge nach und nach registriert werden.
Die Gemeinden Waldbröl, Morsbach und Reichshof haben daher im März einen Bus mit Flüchtlingen zur Registrierung zum Bundesamt Düsseldorf fahren lassen. Anzumerken ist dazu noch, dass diese Kosten durch die Gemeinden zu tragen sind. Dieser Bustransfer ist aber nun auch nicht mehr möglich. Das Bundesamt ist teilweise völlig überlastet mit den Flüchtlingen, die aus dem ehemaligen Jugoslawien (Kosovo, Serbien, Mazedonien, Bosnien-Herzegowina etc.) und Albanien kommen.
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