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Auszug - Sachstand zur Beschulung von Schülern mit Hauptschulempfehlung an der Realschule (Anfrage der SPD-Fraktion, siehe Anlage)  

 
 
Sitzung des Ausschusses für Schule und Kultur
TOP: Ö 5.2
Gremium: Ausschuss für Schule und Kultur1 Beschlussart: (offen)
Datum: Mo, 14.03.2016 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:00 - 20:00 Anlass: Sitzung
Raum: Sitzungssaal des Bürgerhauses
Ort: 51545 Waldbröl, Kaiserstraße 82
 
Wortprotokoll
Beschluss

Der Einladung zur heutigen Sitzung wurde ein Schreiben beigefügt, in dem die Verwaltung die dort gestellten Anfragen beantwortet. Herr Schriewer weist noch einmal darauf hin, dass es sich bei dem in Rede stehenden Sachverhalt um eine Kann-Vorschrift handelt und die Realschule bei Einrichtung eines Hauptschulbildungsganges keine zusätzlichen Ressourcen zugeteilt bekäme. In der Praxis sehe es so aus, dass die Realschule mehr Kinder mit Hauptschulempfehlung aufnimmt als die Gesamtschule und das, obwohl die Realschule weniger Lehrer als die Gesamtschule hat. Es wird Verwunderung zum Ausdruck gebracht, dass die Gesamtschule als integrierendes System bei vier Eingangsklassen fünf Hauptschüler aufgenommen hat. Man stoße daher zwangsläufig an die Grenze des Machbaren. Natürlich stehe er zu seinem Wort, keinen Waldbröler Schüler mit Hauptschulempfehlung abzuweisen; jedoch könne die ganze Thematik nicht alleine von der Realschule bewältigt werden. Frau Neunkirchen weist darauf hin, dass eine Alternative zu der Situation die Erhöhung der Zügigkeit der Gesamtschule wäre. Dem stünde jedoch der entsprechende Ratsbeschluss entgegen. Anschließend erläutert sie das Aufnahmeverfahren,

welches bei der Aufnahme von Schülern in die Gesamtschule Anwendung findet.