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Vorsitzender Kronenberg erteilt den Herren Wölfel und Dissevelt das Wort. Anhand einer PowerPoint-Präsentation stellt Herr Wölfel die Genehmigungsplanung zur Um-/Neugestaltung des Waldbrölbaches im Bereich der Klus vor. Dieses Projekt ist Teil der Gewässerentwicklung Bröl.
Durch Fotos und Luftbilder wird der Ist-Zustand des ehemaligen Campingparks deutlich. Die Bröl wird aktuellen noch in einer Betonrinne geführt. Dies wird beseitigt. Neben der Entfernung der Betonrinnen sind Sekundärauen vorgesehen. Für den Artenschutz, die Planungen erfolgten durch das Büro Grüner Winkel, gibt es keine Einschränkungen.
Herr Dissevelt erläutert auf Nachfrage aus dem Ausschuss, dass für die baulichen Maßnahmen ein enges Baufenster vorgesehen ist. Es wird auf die vorhandene Tier- und Pflanzenwelt weitestgehend Rücksicht genommen. So werden erforderliche Baumfällarbeiten in den Monaten November bis Februar durchgeführt. Vorgesehen ist auch, den bestehenden Bewuchs zu erhalten. Die Baufahrzeuge werden in Absprache mit der Landschaftsschutzbehörde eingesetzt. Zudem werden sich die Fahrzeuge auf den noch vorhandenen befestigten Wegen bewegen.
Neben der Veränderung des Waldbrölbaches wird auch das Umfeld neu gestaltet.
Die anstehenden Veränderungen sind nur die Basis für eine sich daran anschließend entwickelnde Natur. Die Bröl ist ein lebendes Gewässer, das mit der Umgestaltung nun die Möglichkeit zur freien Entwicklung bekommt.
Der vorläufige Bauablauf sieht vor, dass das Wasser des Teiches langsam und sukzessiv abgelassen wird. Der Genehmigungsantrag wird in Kürze eingereicht. Als zeitlicher Ablauf ist vorgesehen, im Frühjahr /Sommer 2017 die Maßnahme auszuschreiben und den Bauauftrag zu vergeben. Dauer der Maßnahme ca. 8 -12 Monate, so dass mit der Fertigstellung voraussichtlich im Sommer 2018 zu rechnen ist. Für die Gesamtmaßnahme sind Fördergelder von 80 % zu erwarten.
Im Anschluss an den Vortrag beantworten Herr Wölfel und Herr Dissevelt Fragen der Ausschussmitglieder. Zur Frage der Verkehrssicherungspflicht der zukünftigen Wasserfläche erklärt Herr Dissevelt, dass eine Umzäunung nach Aussage des Versicherers des Aggerverbandes nicht erforderlich ist.
Vorsitzender Kronenberg dankt den Herren Wölfel und Dissevelt für Ihren Vortrag.
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