Bürgerinformationssystem
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Zu Beginn der Sitzung wurde die Tischvorlage „Offene Ganztagsgrundschule – Was wir Eltern wollen“ mit der Bitte um Stellungnahme seitens der Verwaltung verteilt. Herr
Berensmeier trägt hierzu ausführlich die Entwicklung der organisatorischen,
finanziellen und baulichen Voraussetzungen für die Einführung Offener
Ganztagsgrundschulen vor. Es
wurde eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern der Fraktionen, Leitungen
der Grundschulen und Vertretern der Verwaltung gebildet. Ein
Informationsschreiben und der Fragebogen zur Bedarfsprüfung wurden in diesem
Arbeitskreis erarbeitet und an die Grundschulen und Kindergärten für Kinder,
die sich zurzeit im letzten Kindergartenjahr befinden, weitergeleitet. Die
Auswertung dieser Umfrage hat ergeben, dass zurzeit – ohne Einbeziehung
der Horte – folgender Bedarf besteht: GGS
Wiedenhof : Offene
Ganztagsgrundschule = 38 „Schule
von acht bis eins“ = 28 GGS
Isengarten: Ogata = 23 „Schule
von acht bis eins“ = 34 GGS
Hermesdorf: Ogata = 30 „Schule von acht bis eins“ = 7. Eine
Umfrage in den Horten wurde zunächst ausgenommen, da das Jugendamt des Oberbergischen
Kreises im Namen der AWO vorerst um Diskretion bezüglich der Einrichtung der
„Ogata“ gebeten hatte. Um
eine kostenneutrale Einrichtung der Ganztagsgrundschulen zu gewährleisten, ist
es notwendig, einen Elternbeitrag in Höhe von 55,00 € monatlich zuzüglich
2,50 € täglich für das Mittagessen zu erheben. Das tägliche Angebot
erstreckt sich auf die Zeit von ca. 11.30 Uhr bis 16.00 Uhr. Voraussichtlich
werden auch die Ferienzeiten – mit Ausnahme von drei Wochen in den
Sommerferien und den Weihnachtsferien – umfasst. Die
Einführung der Ogata bringt in Ausnahmefällen nicht zwangsläufig eine
gleichzeitige Schließung der Horte mit sich. Unter Vorlage eines entsprechenden
Konzeptes ist eine parallele Betreibung der Horte und der Ogata befristet
,möglich. Die Einzelheiten und Voraussetzungen hierzu wurden erläutert. Hinsichtlich
der Übernahme anfallender Schülerfahrkosten, der sozialen Staffelung von Elternbeiträgen,
der Möglichkeit der parallelen Fortführung der Horte, der Zahlung der
Elternbeiträge durch ALG II – Bezieher und der Übertragung nich
ausgeschöpfter Fördermittel wurde eine schriftliche Anfrage an die
Bezirksregierung gerichtet. Die Beantwortung dieser Anfrage bleibt noch
abzuwarten. Seitens
der Bauverwaltung teilt Herr Peikert mit, dass am 22.11.2004 ein
Begehungstermin mit dem Bezirksbeauftragen – Herrn Hunold –
stattgefunden hat. Die baulichen Voraussetzungen sind noch weiter zu klären. In
diesem Zusammenhang bitten die Schulleiterinnen, die Einrichtung der
Ganztagsgrundschulen zeitgleich an den Grundschulen zu planen. Laut
Herrn Berensmeier ist unter anderem noch Folgendes zu veranlassen:
Da
vor der fristgerechten Beantragung der Fördermittel – bis 31.01.2005 Zuschussantrag für Investitionen – noch
nicht alle wichtigen Fragen geklärt werden können, was jedoch aus Sicht der
Verwaltung unverzichtbar ist, wird vorgeschlagen, die Verwaltung weiter zu
beauftragen, die organisatorischen, finanziellen und baulichen Voraussetzungen
zu prüfen und zu schaffen. Eine Einführung der Ogata spätestens zum Schuljahr
2006/2007 soll angestrebt werden. Mögliche Fördermittel sind rechtzeitig zu
sichern. Dieser
Vorschlag wird im Ausschuss diskutiert. Hierbei wird von Herrn Dr. Horn
herausgestellt, dass eine eingehende Prüfung der offenen Fragen unumgänglich
ist, um auch eine kostenneutrale Fortführung der Offenen Ganztagsgrundschule
über das Jahr 2007 hinaus für die Stadt Waldbröl als HSK-Gemeinde zu
garantieren. Herr
Kronenberg bittet Verwaltung und Arbeitskreis um schnellstmögliche Erarbeitung
eines zeitlichen Ablaufkonzeptes mit Rahmen bis 31.01.2005, um die Fördermittel
möglichst noch auszuschöpfen. Herr
Bürgermeister Waffenschmidt appelliert daran, die Frage der Horte unbedingt zu
integrieren. Da die Ogata zurzeit qualitativ noch nicht an die Horte
heranreicht sei es wünschenswert, diese so lange wie möglich zu erhalten, auch
um das Wohl und die Ausbildung der Kinder vordergründig zu beachten. Die
Vorsitzende unterbricht die Sitzung von 17.15 Uhr bis 17.35 Uhr, um Fragen der
Zuhörer zu beantworten. Danach
tritt der Ausschuss in eine weitere Diskussion ein. Es wird festgestellt, dass
noch eine Bedarfsermittlung in den Horten erfolgen muss, die womöglich zu einer
Erhöhung des bereits ermittelten Bedarfs führen wird. Nach
erfolgter Abstimmung fasst der Ausschuss folgenden Beschluss: Der Ausschuss beschließt einstimmig, die Verwaltung weiter zu beauftragen, die organisatorischen, finanziellen und baulichen Voraussetzungen für die kostenneutrale Einrichtung der Ogata zu prüfen und zu schaffen. Die Einführung der Ogata spätestens zum Schuljahr 2006/2007 wird angestrebt. Sollte
es jedoch noch bis zum 31.01.2005 möglich sein, bereits im Vorgriff auf die
künftige Einrichtung der Ogata Fördermittel zu sichern, die möglicherweise bei
einer späteren Beantragung nicht mehr zur Verfügung stehen könnten, erhält die
Verwaltung den Auftrag, das Entsprechende zu veranlassen. |
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