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StV. Steiniger führt aus, dass man sich bei diesem Thema die Abwägung nicht leicht gemacht habe. Man brauche in Waldbröl qualifizierten Wohnraum und es gelte, diesem Bedürfnis Rechnung zu tragen. Es sei jedoch deutlich geworden, dass die Bebauung im Bereich des Königsbornparks falsch sei. Es sei wichtig, diesen auf Dauer zu erhalten und Investoren andere Stellen in Waldbröl zur Bebauung anzubieten.
StV. Hein stellt fest, dass die Stadt Waldbröl durch den Bebauungsplan eine Handhabe besitzt, um den Schutz dieses Bereiches nachhaltig zu gewährleisten. Auf der anderen Seite wolle man natürlich auch möglichen Investoren entgegenkommen und diesen Alternativen vorschlagen, die es in Waldbröl gebe.
Bürgermeister Koester betont, dass es andere Flächen in Waldbröl gibt, die zur Bebauung genutzt werden könnten und er diesbezüglich fortwährend Gespräche führe.
StV. Theuer erklärt, dass die SPD-Fraktion natürlich den Schutz des Königsbornparks unterstützt und gleichzeitig dafür plädiere, mit den Investoren im Gespräch zu bleiben. Es sei erkennbar, dass in Waldbröl eine Nachfrage nach hochwertigem Wohnraum bestehe und man hier auch entsprechende Angebote machen wolle. Bezogen auf den Königsbornpark stelle dieser nicht nur ein wichtiges Objekt zur Naherholung dar, sondern besitze darüber hinaus eine schutzwürdige Krähenkolonie.
StV. Greb bedankt sich für die Einmütigkeit, mit der im Rat der Erhalt des Königsbornparks betrieben wird und dieser für die Naherholung in der Stadt erhalten bleibe. Er wirbt dafür, vorhandene Brachflächen zu bebauen.
StV. Hennlein weist darauf hin, dass im Bereich des Königsbornparks Bäume zum Fällen gekennzeichnet seien. Er habe diesbezüglich Kontakt mit dem Umweltamt des Oberbergischen Kreises und dem Geschäftsführer Klein der Klinikum Oberberg GmbH aufgenommen. Es könne nicht sein, dass durch das Fällen von Bäumen Fakten geschaffen würden, die nicht mehr revidierbar sind.
StV. Steiniger erläutert, dass nach seinem Kenntnisstand im Königsbornpark Pflegeschnitte und eine Gefahrfällung durchgeführt werden. Es müsse nicht befürchtet werden, dass die Bäume gefällt würden; darüber hinaus dürften Bäume mit Saatkrähennestern nicht ohne entsprechendes Gutachten gefällt werden.
Bürgermeister Koester wird dieses Thema mit Geschäftsführer Klein von der Klinikum Oberberg GmbH besprechen.
Beschluss:
Der Rat der Stadt Waldbröl beschließt einstimmig, die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 16 A „Kaiserstraße / Schaumburgweg“ der Stadt Waldbröl gem. § 2 Abs. 1 BauGB. Das Plangebiet ergibt sich aus dem Anlageplan. Es wird begrenzt durch die Kaiserstraße, die Dr. Goldenbogen-Straße, den Schaumburgweg sowie die Scharnhorststraße.
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